Selbstverständnis.

Wohnen heißt: Zuhause sein.

Jeder Mensch braucht ein Zuhause. Hier kann er sich wohlfühlen, alleine oder in der Gemeinschaft mit anderen. Hier kann er auch mal ungestört sein. Menschen mit Behinderung können selbst wählen, wo und wie sie wohnen möchten. Die Lebenshilfe unterstüzt Menschen mit Behinderung beim Wohnen. Menschen mit Behinderung sollen mitten in den Gemeinden leben können.
(Grundsatzprogramm der Lebenshilfe, Kurzfassung)

 

Beratung und Kennenlernen

Wenn Sie für sich oder einen Angehörigen einen Wohnplatz suchen, beraten wir Sie gern. Vereinbaren Sie einen Kennenlerntermin und besuchen Sie eines der Wohnhäuser. Gern können Sie auch ohne Anmeldung zu unseren Veranstaltungen, wie Sommerfest oder Tag der offenen Tür kommen.

Wenn Sie Interesse haben mehr über eines unserer Wohnhäuser zu erfahren, können Sie sich zu einem Kennenlern-Besuch anmelden. Bei diesem Besuch werden erste Fragen geklärt, das Haus gezeigt und ein Einblick in das alltägliche Leben einer Wohngruppe gegeben. Nach diesem ersten Eindruck können Sie sich oder ihre Angehörigen auf die Interessentenliste der Lebenshilfe Rhein-Sieg aufnehmen lassen. Steht eine Aufnahme bevor, werden Sie als zweiten Schritt eine Einladung zum Kaffeetrinken in der Wohngruppe erhalten. Dieser Besuch kann je nach Wunsch mit oder ohne Angehörige stattfinden. Soweit die räumliche Möglichkeit eines Probewohnens besteht, wird dies als nächster Schritt durchgeführt. Alternativ dazu werden Tagesbesuche organisiert, damit das Leben in der Wohngruppe kennen gelernt werden kann. Auf Wunsch wird die betreuende Werkstatt für Menschen mit Behinderung kooperierend mit einbezogen.

Wenn Sie sich anmelden möchten, helfen Ihnen die Mitarbeiter der Wohnhäuser gerne bei den notwendigen Anträgen.
Hausordnung, Musterwohn- un Betreuungsvertrag und Informationen in leichter Sprache senden wir Ihnen gerne per Post oder Email zu. Sie können die Unterlagen unverbindlich telefonisch, schriftlich per Post oder Email anfordern.

 

Aufnahmekriterien

Der Aufnahme in ein Wohnhaus geht der Antrag auf Eingliederungshilfe bei den Sozialbehörden, die Erstellung eines Individuellen Hilfeplans "IHP", sowie das Einholen einer ärztlichen Stellungnahme voraus. Durch den Kostenträger werden die Vermögensverhältnisse geprüft, sofern es sich nicht um Selbstzahler handelt, die keine Sozialhilfe beantragt haben.
Wenn alle Kriterien für eine Kostenübernahme vorliegen, erfolgt von den zuständigen Sozialbehörden eine entsprechende Erklärung. Erst nach dieser Erklärung kann eine Aufnahme in eines der Wohnhäuser erfolgen.
Eine kurzfristige Aufnahme in Notfällen ist nur nach vorheriger Absprache und Zustimmung mit und durch den Kostenträger möglich.

 

Das Betreuungsteam

Die pädagogische und pflegerische Betreuung ist an jedem Tag rund um die Uhr gesichert. Nachts sind Pflegekräfte vor Ort.
Das Betreuungsteam setzt sich aus pädagogischen und pflegerischen Fachkräften zusammen. Die Lebenshilfe legt wert darauf, dass sich die Mitarbeiter ständig fortbilden. Ein internes Fortbildungsprogramm steht alles Mitarbeitern kostenlos zur Verfügung.

 

Freizeitgestaltung und Bildung

Jedes Wohnhaus bietet für Menschen mit Behinderung Angebote in den Bereichen Bildung, Kultur, Freizeit, Hauswirtschaft, Gesundheit und Pflege an. Einige Angebote sind kostenpflichtig. Alle Angebote stehen auch Menschen offen, die nicht in den Wohnhäuser leben. Sie können sich unverbindlich telefonisch informieren und anmelden. Viele Angebote finden Sie auch unter Termine.

Informationsblatt "Wohnhäuser" in leichter Sprache

Deckblatt Info Wohnheime

Auf dem Informationsblatt sind alle wichtige Informationen über die Wohnhäuser zusammengefasst.
Hier als pdf zum Download.

Flyer Wohnhäuser der Lebenshilfe Rhein Sieg e.V.

Den Flyer mit allen Informationen zu den Wohnhäusern als PDF zum Download finden Sie hier